© fallen star Verlag 2010-2012  Als Auroras Eltern bei einem Schiffsun- glück sterben, bekommt ausgerechnet ihr ruchloser Stiefonkel, der stadtbe- kannte Libertin Leandro, dieVormund- schaft über sie und ihre Tugend. Bald fin- det sie sich an seiner Seite auf Orgien wieder. Als könnte es nicht schlimmer kommen, verliebt sie sich auch noch in den unwiderstehlichen Wüstling. Auf- grund eines Skandals ist sie gezwun- gen, ihn zu heiraten. Schlimm genug, dass er liebesunfähig zu sein scheint, steht er auch noch unter dem Verdacht, seine erste Frau getötet zu haben. Bald gerät Aurora in Gefahr ... Broschur im Überformat 15 x 22 cm 164 Seiten, EUR 13,50 Als Aurora den Saal erreichte, sah sie sich um. Es ging gediegen zu. Bisher sah sie keine Nackten. War Leandro gar zu einer seriösen Soirée gegangen? Sie folgte ihm durch eine Tür hindurch. In diesem Raum war es dunkler. Es roch nach den scharlachroten Rosen- blütenblättern, die auf dem Boden verstreut waren. Ein Kerzenleuchter und eine Schale mit erlesenen Früchten standen auf einem Tisch. Leandro saß auf einer Chaiselongue und nippte an einem Glas Rotwein. Neben ihm saß eine dunkelhaarige Frau in Giuseppes Armen. Dieser streichelte ihr Dekolleté und ihre knapp bedeckten Brüste, während Leandros Hand ihren Oberschenkel kraulte. Zögernd trat Aurora weiter in den Raum hinein. Als Leandro sie erblickte, erhob er sich und kam zu ihr. Ihr Herz klopfte schneller, aus Furcht, dass er sie erkannt hatte. Würde er seine Drohung wahr machen und sie tatsächlich übers Knie legen? "Buona sera, Schöne der Nacht! Darf ich Sie zur Chaiselongue geleiten?" fragte er, bevor sie zurückweichen konnte. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Es machte nicht den An- schein, dass er sie erkannte. Er bot ihr seinen Arm an. Sie legte ihre Hand darauf. Selbst durch den Stoff konnte sie seine Wärme spüren. Sie lächelte ihn an, was er erwiderte. Entweder erkannte er sie wirklich nicht oder er war ein guter Schauspieler. Ihre heutige Maske verbarg ihr Ge- sicht bis auf die Augen und den Mund. Leandro führte sie zu der Chaiselongue, wo er sich niederließ und sie auf seinen Schoß zog. Er nahm eine Strähne ihres Haares zwischen seine Finger und betrachtete sie. Jetzt durchschaut er meine Maske, dachte sie und hielt den Atem an. "Dein Haar ist wie gesponnenes Mondlicht", sagte er. "Danke." Hoffentlich erkannte er sie nicht an der Stimme. Aurora erschauerte, als er mit den Lippen über ihr Kinn und ihren Hals, bis zum Ansatz ihrer Brüste strich. Sein Blick verharrte dort für einen Moment, dann suchte er wieder den ihren. Sachte umfasste er ihre Schultern und zog sie an sich. Aurora spürte seine Brust hart nahe an ihrem klopfenden Herzen. Sie umschlang seinen Nacken mit beiden Armen. Er fuhr mit der Zunge über ihre Lippen, teilte sie und stieß in ihren Mund. Sie erbebte und schmeckte den Wein, den er getrunken hatte. Es war ein süßliches Aroma mit einer Unternote nach Mann. Aurora schmiegte sich an ihn. Niemals zuvor hatte er sie so angefasst wie jetzt, wo er dachte, eine Fremde in seinen Armen zu halten. Es tat ihr weh in ihrem Herzen. Hatte sie sich gar verliebt in diesen schändlichen Mann? Sie wollte es nicht hoffen, denn es konnte nur zu Schmerz führen. Allzu bewusst war ihr, dass dieses Gefühl auf ewig un- erwidert bleiben würde. Dennoch genoss sie ihn, seine Nähe, seinen Kuss und seinen Geruch, der sie betörte wie ein Aphrodisiakum. Als eine seiner Hände zu ihrer linken Brust wanderte und die- se sanft umfasste, stöhnte sie. Sie spürte, wie sich Hitze in ihr ausbreitete. Das Kribbeln in ihrer Vagina steigerte sich. Sie strich durch sein Haar. Es fühlte sich an wie Seide. Sie verteilte Küsse auf seinem Hals, leckte das Salz von seiner Haut und sog seinen Duft tief in sich ein. Er streichelte nacheinander ihre Nippel, die sich unter dem Stoff aufrichteten. Mit der anderen Hand schob er ihre Röcke hoch. Seine Finger strichen über ihren Oberschenkel. Jetzt musste sie ihn abwehren, sich von ihm lösen und von hier verschwinden, bevor es zu spät war. Doch es war einfach zu schön, so zärtlich von ihm so berührt zu werden. Ein Seufzer entfuhr ihren Lippen. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Giuseppe die Brüste der Dunkelhaarigen entblößte und liebkoste. Ihre Nippel waren erigiert und glänzten von seinem Speichel. Er hob ihre Röcke an. Völlig hemmungslos öffnete sie ihm ihre Beine weit. Sie war rasiert. Ihre inneren, leicht gekräuselten ... Leseprobe: Interview und Rezension bei Lady’s Lit